Aktuell


Weltgebetstag am Dienstag, 12. März

Eigentlich wird jeweils am 1. Freitag im März der Weltgebetstag gefeiert. Weil dieser Tag dieses Jahr mitten in die Ferien und in die Fasnacht fällt, wird in Dagmersellen der Weltgebetstag am Dienstag, 12. März um 19 Uhr in der reformierten Kirche gefeiert. Frauen aus Slowenien haben die Liturgie vorbereitet und laden Frauen und Männer ein unter dem Titel: «Kommt, alles ist bereit.»

 

Flyer WGT 2019.pdf


Fastenwoche 29. März - 6. April 2019

Neun Tage fasten und sich regelmässig in der Fastengruppe treffen. Sich nur mit Flüssigem, dafür mit ganz viel seelischer Nahrung ernähren. Durch das Fasten ein neues, gutes Gespür für die Bedürfnisse von Körper und Seele bekommen. Fasten können alle, die keine schwere Krankheit haben. Eingeladen sind Frauen und Männer.

 

Flyer Fastenwoche 2019.pdf


Offener Brief an den Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz

Lieber Herr Kardinal Marx
Der sexuelle Missbrauch von Schutzbefohlenen durch katholische Kleriker und die Versuche im Verantwortungsbereich der Bischöfe, solche Taten zu vertuschen, haben viel Unheil in das Leben der Betroffenen gebracht und im weiten Umkreis den Glauben von katholischen Christen erschüttert. (...)
 
Missbrauch in unserer Kirche hat auch systemische Gründe.
Die Versuchung des Klerikalismus folgt dem Klerus wie ein Schatten. Die Aussicht auf Macht in Männerbünden zieht Menschen aus Risikogruppen an. Sexuelle Tabus blockieren notwendige Klärungs- und Reifungsprozesse. (...)
Der Eindruck, es solle am Ende doch alles beim Alten bleiben, hat das Misstrauen gegen die Amtskirche bei vielen Zeitgenossen zementiert. Und anders als früher macht das Misstrauen an den Türen der Kirche nicht halt.
 
Die aktiven Katholiken (...) tragen in ihrer grossen Mehrheit die vormoderne Ordnung der Kirche nicht mehr mit. Sie ertragen sie nur noch.
Und jedes Jahr sind es Zigtausende, die die Last abwerfen und austreten. Manche Verantwortliche wiegeln ab und sagen: Die Skandale sind nicht alles. Die Medien bauschen das auf. Die Hauptsache ist das normale Leben in den Gemeinden und Einrichtungen der Kirche.
Es stimmt - da wird von Berufs wegen und ehrenamtlich Tag für Tag viel Gutes getan. Aber gerade dort hat sich tiefe Enttäuschung breitgemacht. Die Sonne der Gerechtigkeit kommt nicht mehr durch. Unter einem bleiernen Himmel verkümmert die Freude am Glauben. Wir appellieren deshalb an unsere Bischöfe:
Vertrauen Sie dem Glaubenssinn Ihrer Gläubigen, und gewinnen Sie der Kirche Wahrhaftigkeit und Weite zurück, ohne die das Evangelium nicht atmen kann! Nehmen Sie Ihre geistliche Vollmacht für mutige Reformen in Anspruch: Binden Sie sich selbst durch echte Gewaltenteilung - das passt besser zur Demut Christi und in den Rahmen der für alle geltenden Gesetze.
 
Bauen Sie die Überhöhungen des Weiheamtes ab, und öffnen Sie es für Frauen. Stellen Sie den Priestern die Wahl ihrer Lebensform frei (...). Hören Sie auf das Zeugnis der Bibel und auf die Erfahrungen von Gläubigen, und machen Sie einen Neustart mit der Sexualmoral - eine verständige und gerechte Bewertung von Homosexualität inklusive.
Lieber Herr Vorsitzender, liebe Herren Bischöfe - Sie können mit uns rechnen. Wenn Sie sich an die Spitze der Reformbewegung setzen, haben Sie uns entschlossen hinter sich.
Aber wir zählen auch auf Sie. Die Bischöfe haben das Heft in der Hand. Bitte zögern Sie nicht. Schlagen Sie eine neue Seite auf, schreiben Sie «2019» darüber und fangen Sie an.
 
Gute Reise nach Rom und herzliche Grüsse an Papst Franziskus:
Johannes zu Eltz, Stadtdekan, Frankfurt
Gaby Hagmans, Caritasdirektorin, Frankfurt
Bettina Jarasch, Politikerin, Berlin
Claudia Lücking-Michel, Politikerin, Bonn
Dagmar Mensink, Politikerin, Frankfurt
Klaus Mertes, Jesuit, Rektor, St. Blasien
Jörg und Ingrid Splett, PhilosophIn, Offenbach
Ansgar Wucherpfennig, Jesuit, Rektor, Frankfurt
(aus: Publik-Forum; www.publik-forum.de)

Einführung in die Bibel und das Bibellesen

«Bibel einfach lesen»

Im Herbst findet ein Einführungskurs ins Bibellesen statt:

 

Bibelkurs.pdf

 

Montag, 28. Oktober sowie 4./11./18. November 2019, jeweils 20-22 Uhr.
Anmelden kann man sich bereits jetzt: sekretariat@hukath.ch


Kirchgemeindeversammlung Uffikon-Buchs

Mehrheit begrüsst Fusion

Das mit Spannung erwartete Traktandum an der Versammlung der Kirchgemeinde Uffikon-Buchs war das Ergebnis der Umfrage zu einer allfälligen Fusion der Kirchgemeinden Uffikon-Buchs und Dagmersellen. Auch die Verabschiedung des Kirchenchors stand auf der Traktandenliste.

 

Abklärung Fusion Kirchgemeinden.pdf

 

Fusion Kantonales Pfarreiblatt.pdf


Die katholische Kirche in der Schweiz

Das duale System der katholischen Kirche in der Schweiz ist ein komplexes Konstrukt.

Dass es auch einfach geht, zeigt der kurze Animationsfilm der Luzerner Filmschaffenden Antonia Meile und Nils Hedinger:

 

https://www.youtube.com/watch?v=N1vEj2HCgHk


«Hier wird nichts verkauft - aber viel gegeben»
Was die Kirche gibt: 3x7 Antworten

Unter diesem Motto wurden an der Gewerbeausstellung Dagmersellen 2018  21 Antworten präsentiert. Hier findet sich jede Woche eine davon:

Fasnachts-Gottesdienst

Portrait

Dagmersellen und Uffikon-Buchs:
Zwei moderne Landpfarreien

Die Pfarreien Dagmersellen und Uffikon-Buchs sind moderne Landpfarreien und bilden zusammen den Pastoralraum Hürntal.

Sie zeichnen sich aus durch sorgfältig gestaltete Gottesdienste, die anknüpfen an den Lebenserfahrungen der Menschen und die zu besonderen Anlässen auch experimentelle Elemente enthalten. Persönliche kirchliche Feste wie Taufe, Hochzeit oder Abschiedsgottesdienst werden nach den Wünschen und Bedürfnissen der betreffenden Menschen und Familien gestaltet. .

Das kirchliche Leben findet nicht nur innerhalb der Kirchenmauern statt. An vielen Anlässen und Festen wird Kirche erfahrbar und spürbar. Im Religionsunterricht, in Schulgottesdiensten, «Sonntigsfiire» und «Chenderfiire» wird Glaube lebendig und zeitgemäss vermittelt. Kirche zeigt sich und lebt auch im grossen Engagement vieler Gruppierungen und Ehrenamtlicher. Die offene Jugendarbeit bietet Jugendlichen eine Anlaufstelle und die Möglichkeit, sich zu treffen. Das Engagement für Menschen, die in Not geraten sind, liegt den Verantwortlichen der Pfarreien am Herzen.